Lernen sie Ramón Esteve kennen

Wenn es ein Wort gibt, das die Werke von Ramón Esteve definiert, dann ist das Vielseitigkeit. Obwohl er seine Ausbildung zum Architekten in der Fachhochschule für Architektur in Madrid 1990 abschloss, beinhalten seine Arbeiten sowohl das Entwerfen von Gebäuden und Räumen als auch Produktdesign und Innenausstattung. Er arbeitet oft mit großen Firmen des Sektors Wohnungsbau zusammen, wie zum Beispiel Gandia Blasco, Vibia, Vondom, Inclass und Joquer. Ein Beweis für seine Auswirkungen auf das Design von Räumen, was ihn dazu bringt, sogar Möbel zu schaffen.

Seit 2005 kombiniert er seine Arbeit im Studio mit der Arbeit als Lehrkraft in der Abteilung für architektonische Projekte der Schule für Architektur in Valencia. Ebenso leitet er Workshops, Lehrwerkstätten und Konferenzen über Architektur und Design.

Alle seine Arbeiten zeigen eine konstante Suche nach Harmonie, Ausgeglichenheit und Zeitlosigkeit. Wenn das Studio ein neues Projekt in Angriff nimmt, dann wird versucht, bis an die Grenzen zu kontextualisieren und alle nötigen Komplemente zu schaffen, um ein vollkommenes Werk abzuliefern. Die Projekte entstehen aus einer Idee, einer erschaffenden Idee, die den gesamten Prozess von Beginn an, also von der Konzeption bis zum Ende der Durchführung selbst begleitet. Seine hervorstechendsten Arbeiten sind im Wesentlichen Wohnhäuser, in denen er Holz und Stein kombiniert. Räume, in denen die geometrischen Teile und die Verwendung des Lichts eine Hauptrolle spielen und erreichen, dass die inneren und äußeren Bereiche verschmelzen. Diese Konzeption in der Architektur und das Design haben ihm zum Erfolg verholfen. Er bekam so wichtige Preise wie den Architekturpreis COACV der Architektenkammer der Autonomen Regierung Valencia, die Prämierung Arquitectura Plus 2013 oder den Premio Oro ADCV 2009.

Der Raum

Der Raum, den er für den Showroom von L’Antic Colonial entworfen hat, ist ein visuelles Spiel mit Licht und Volumen. Mit einem durch reine und gerade Linien klar gekennzeichneten architektonischen Stil definiert das Design ein beinahe symmetrisches Bad, das mit den einzelnen Elementen wie Wanne und Waschbecken bricht. Für die Realisierung wurden wenige Materialien kombiniert, aber alle sind sehr überzeugend und stark visuell geprägt. Zwei Mauern ragen hervor, die den Raum markieren. Sie bestehen aus einem Holz- und Steinmosaik, das von hinten beleuchtet wird. Dieses Spiel der Linien, Volumen und Tiefen wird mit den Komplementen weitergeführt, die das Bad begleiten. Sehr hervorstechende Elemente wie das Möbelstück aus Naturstein, das über dem Eingang schwebt, schaffen ein Gefühl, es handelte sich um ein leichtes Element.

Ein Badezimmerkonzept, das ab dem 3. Februar im Showroom von L’Antic Colonial besichtigt werden kann.

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