DAS NOTIZBUCH VON Isabel López

Isabel López Vilalta - Isabel López Vilalta + Asociados - Barcelona/Madrid

Celler de Can Roca, Restaurante Filandón, Hotel Omm, Hotel Eme, Oficinas de Alta Dirección (Sant Cugat del Vallés), Escuela de inglés What’s up (Barcelona)…

1 – Wer ist Isabel López?

Innenarchitektin.

2 – Wann Entdeckten Sie, dass Sie Innenarchitektin werden wollten?

Vor vielen Jahren.

3 – Eine Referenz in der Innenarchitektur…

Von hier: Pepe Cortés, Fernando Amat. International: Christian Liagre, Petra Blaise.

4 – Wenn Sie nicht Innenarchitektin wären, was dann?

Irgendetwas Kreatives.

5 – Ein Fehler und eine Tugend.

Ich ziehe es vor, dass mein Gegenüber das herausfindet.

6 – Wie sieht Ihr Haus aus?

Heimelig, einladend, lichtdurchflutet, ruhig, bequem, funktional und nachhaltig.

7 – Sonntag ist ein Tag zum…

Ausruhen, lesen, spazieren gehen, mit den Freunden und der Familie zusammen sein…

8 – Ein Ort, an dem Sie Inspiration suchen.

Es gibt nicht nur eine Ort, sondern viele und sehr unterschiedliche. Meine Inspirationen kamen in Augenblicken intensiver Arbeit, spät abends und müde auf dem Nachhauseweg, entspannt in einer Hängematte oder während der Freizeit, beim Tanz, in der Oper, im Kino…

Zum Beispiel, wenn ich einen guten Film sehe, “The Pillow book“ von Peter Grennaway, eine schöne Ausstellung, Christiane Löhr oder auf einer Reise. Es ist eine Berufskrankheit, auf meinen Reisen besuche ich Restaurants, Bars, Läden und Hotels, die meiner Meinung nach interessant sind. Ich nutze sie auch, um Arbeiten moderner oder klassischer Architektur anzuschauen, wie die Maison de Verre von Pierre Chareau in Paris, eine unumgängliche Referenz für jeden Innenarchitekten.

9 – Welches ist das letzte Buch, das Sie gelesen haben?

„El enredo de la bolsa y la vida“ von Eduardo Mendoza… eine Oase bei so vielen Problemen, mit einem Hauch von Humor, der die Krise, den Euro und fiktive Personen der turbulenten Gegenwart parodiert.

10 – in 15 Jahren…

Ich hoffe, ich kann hier noch einmal Rede und Antwort stehen.

11 – Wenn du an die Innenarchitektur oder an Design denkst, was geht dir durch den Kopf…

Experimentieren. Talent, Kreativität, Ideen und Gedanken kennen keine Krise.

12 – Bleistift oder PC?

Bleistift für mich, PC für mein Team.

13 – Wie würden Sie Ihre Arbeit definieren?

Bei meiner Arbeit möchte ich Schönheit, Kohärenz, Frieden, Ausgeglichenheit, Kultur und Beruf übermitteln. Auch Risiko, Sinn für Humor und einen gewissen Grad von Hochstapelei.

Es macht mir Spaß zu denken, dass meine Arbeit mit der Kultur und der Konstruktion in Verbindung steht. Eine gut gemachte Arbeit, mit viel Sorgfalt, kann für mich sehr aufregend sein. Aber auch eine schöne Ausstellung, ein Film oder eine Tanzveranstaltung hatten schon großen Einfluss.

14 – Ein Projekt, das Sie gern durchführen würden.

Fähig sein, sehr positive Erfahrungen, die ich bisher erlebt habe, zu wiederholen, mit neuen Kunden aus anderen Kulturkreisen, um weiter zu lernen und zu genießen.

Ich mag die American Bar in Wien von Adolf Loos. Ich glaube, das ist ein kleines Juwel. Ihr spezielles Interieur ist in der Lage, eine persönliche Atmosphäre zu schaffen, die sonst aus der Mode gekommen ist.

15 – Ihre Meinung zur spanischen Innenarchitektur.

Design und Innenarchitektur spiegeln die Wirklichkeit wieder, in der sie sich entwickeln.

Nach einer Zeit der Exzesse kommt nun eine Zeit der Ruhe. Das Design von Innenräumen war immer die Suche nach der Lösung für einen Bedarf. Das ist eine Disziplin, die eng mit der Nutzung verbunden ist.

Vergangenen Sommer wurde ich auf den Pavillon Kataloniens und der Balearen auf der Biennale in Venedig aufmerksam. Er erschien mir als gutes Beispiel der interessanten Architektur, die heute geschaffen wird. Ein Design, das stärker auf die Bedürfnisse des Nutzers eingeht. Ein großzügigeres Design, weniger komödiantenhaft. Mit weniger Mitteln geschaffen, deshalb aber nicht weniger ausdrucksvoll.

16 – Wie behält man seinen eigenen Stil und erfüllt gleichzeitig die Bedürfnisse der Kunden?

Den eigenen Stil erreiche ich, indem ich die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden interpretiere.

Das ist ein Augenblick der Unsicherheit, der dich bei den Entscheidungen, die du triffst, aufmerksamer und beweglicher werden lässt.

Wir müssen enger mit dem Unternehmer zusammenarbeiten und unsere Kenntnisse den seinen hinzufügen.

17 – Was fällt Ihnen bei Ihrer Arbeit leicht und was schwer?

Ich versuche, mich am Rand der Mode zu bewegen und meinen Beruf auf der Grundlage eines dauerhafteren Wertes und mit weniger Zwang auszuüben. Das ist meiner Meinung nach nachhaltiger.

19 – Ihr Rezept für Erfolg.

Wenn ich eine Arbeit in Angriff nehme, dann möchte ich mich über die Geschichte und Vorgeschichte des Projekts informieren. So weit wie möglich möchte ich die Eigenschaften spüren, die der Ort hat, an dem ich arbeiten soll. Die Farben, das Licht, die Temperatur, die Proportionen,…

Es ist auch unumgänglich, eine vollständige Verbindung mit dem zu realisierenden Projekt einzugehen. Und wenn darüber hinaus noch eine Synergie mit dem Kunden besteht, dann ist der Erfolg garantiert.

19 – Welche Rolle spielen natürliche Produkte bei Ihren Projekten?

Bezüglich der Materialien durchleben wir sehr intensive Momente. Baustoffhandel wie Materfad von FAD sind ein gutes Beispiel.

21 – Ihr Star-Produkt von L’Antic Colonial ist…

Terrakotta von Village Curry - Marmorsäulen.

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